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HVOR, AAO, 32/2 Landrichteramt Burglengenfeld (Sammelakt), 1526-1780 (Akte)
Angaben zur Identifikation |
| Signatur: | HVOR, AAO, 32/2 |
| Titel: | Landrichteramt Burglengenfeld (Sammelakt) |
| Entstehungszeitraum: | 1526 - 1780 |
| Entstehungszeitraum, Anm.: | 1526-1528, 1586-1587, 1593, 1597, 1611, 1613, 1620, 1651, 1655, 1666, 1715, 1738-1739, 1774, 1780 |
| Altverzeichnung: | fragmentarische Auflistung von Bestätigungen über Verträge im Landgericht Burglengenfeld (1526-1528; 3 Seiten; alte Signatur-Nr. 35; genannt: Anna Wirth? zu Eglsee, Hans Steinpaur, der Hauer Andree Kubler zu Vilshofen, Jakob und Anna Wolffsteiner auf der Tafern zu Waydenbuch), Rechnung des Landgerichtsschreibers zu Burglengenfeld über Forst- und Jagdstrafen u.a. im Forstbezirk Laaber v.a. für Wildpretschützen (1586-1587; Libell), der erschossene Amtsknecht und Wildpretschütz, der sog. "Nurmberger" zu Pottenstetten (1587, 1 Produkt), die rückständigen Wildschützkosten zu Ensdorf in Höhe von 306 Gulden (1593), die Abmessung der Gemeinde Bottenstätten bei Burglengenfeld (1597, 2 Seiten; mit Bleistiftskizze zur Größe der 7 einzelnen Grundstücke inkl. dem "Heylingacker"), die Schwängerung der ledigen Barbara Vischer, Tochter des Hammerschieds Veit Vischer zu Theuern, durch den Badknecht Paul Franck aus Österreich, und ihre Niederkunft im Wirtshaus zu Kallmünz (1611), die Verhaftung des Michael Wild zu Kallmünz, der Diebstahl von zwei weißen Böcken und der Pferdeverkauf im kurpfälzischen Auerbach eines in der Stadt Lauf beim dortigen bürgerlichen Müller Conrad Schneider nachts gestohlenen braunen Pferdes (1613; 3 Produkte), die beinahe Hinrichtung des Hans Hemmerl zu Holzheim im Fürstentum Neuburg und der Anna Schmidt aus Drischlberg, Gattin des Stephan Schmidt, mit dem Schwert bzw. ihre Begnadigung anstatt der "Scherpffe" nach Schwörung einer Urfehde, einer Strafe bei der Kirche (Tragung des Lastersteins mit brennender Kerze an drei Sonn- oder Feiertagen) und zusätzlichem Landesverweis bzw. Zahlung von 30 Talern durch die von ihrem Mann wieder aufgenommende Anna Schmidt (1620, 2 Produkte inkl. der Urfehde mit 3 Seiten), Auszug aus dem Privilegien der Marktgemeinde Kallmünz (1651, 3 Seiten), die Streitsache zwischen dem Kastner Michael Roßner zu Burglengenfeld und dem bürgerlichen Küffer Martin Kern ebenda wegen des Gartens hinter Kerns Wohnhaus (1655, 1 Seite), die Bitte des Magistrats von Kallmünz an die freie Reichsstadt Regensburg um die leihweise Überlassung eines Seiles und Kastens zum Hochziehen des Malers wegen der geplanten Reparatur ihrer Kirchturmuhr (1666, 1 Seite), das angeordnete Quartier und die weitere Verpflegung des Herrn Reuther nach der Musterung in Schwarzhofen bis zum Erhalt des kurfürstlichen Geheimratsbeschlusses für den Weiterzug in die Hofmark Kollersried bei Hemau (1715, 1 Seite), die Aussage des noch ledigen Wagnerssohns und wegen Feinidii schuldigen Leonhard Wagner aus Greining in der Hofmark Winbuch wegen des Antreffens mit einer Flinte im Hirschwalderforst in Laubenbach unweit Galching durch den Unterförster in Christi Himmelfahrt (1738, 1 Produkt), das Regierungsreskript aus Neuburg über den verordneten Obstanbau durch ihre Untertanen an breiten Wegen, Straßen, Plätzen und Feldern im gesamten Staatsgebiet zu ihrer eigenen und der allgemeinen Nutzung (1738, 2 Abschriften für die Polizeibeamten zu Burglengenfeld, 1 bzw. 2 Seite), das Patent bzw. die erneute Verordnung des Geheimrats zu Neuburg wegen der inländischen Bettelleute und der Abweisung der ausländischen Bettler (1739, Abschrift, 2 Produkte), Circulare bzw. Aufruf der Hofkammer in Neuburg zur Mitteilung über die Anzahl der Türmer und Spielleute im Landrichteramt Burglengenfeld (1739, Abschrift, 2 Seiten), steckbriefartige Beschreibung der äußeren Erscheinung und Kleidung des wegen des Diebstahls bisher in Burglengenfeld in Haft gesessenen und von der Regierung zu "20 leibsconstitutionsmässigen Karbatschenstreichen" begnadigten, für immer des Lands verwiesenen Johann Georg Wiser aus Irthill im Pflegamt Beilngries "mit rothbloschigem Angesicht" und "redet übrigens die Eychstättische Sprach" (1774, 1 Seite), die angeordnete Erfassung des "diesländischen Real- und Personalstandes" in den gerichtlichen Territorien Burglengenfeld, Kallmünz und Schmidmühlen in dafür vorbereitete tabellarische Formulare durch die Landsassen, Pflegämter und Gemeinde (1780-1781, kleiner Konvolut, gebunden; darin: gedrucktes Formular von 4 Seiten, und eine bestätigende Auflistung aller Herrschaften und Behörden, die und wann sie im Zeitraum von 23.9. bis 9.12.1780 die Informationen zur landwirtschaftlichen Nutzung, zum Vieh-, Familien-, Berufsstand, Bevölkerungsstatistik und zur Infrastruktur eingereicht haben, 3 Seiten) |
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Angaben zum Kontext |
| Aktenbildner-/Provenienzname: | Landrichteramt Burglengenfeld |
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Benutzung |
| Schutzfristende: | 31.12.1810 |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://stadtarchiv.regensburg.de/detail.aspx?ID=26930 |
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